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Berlin Art goes Copenhagen! – Der Maler Philip Grözinger in der Galerie Mikael Andersen, Kopenhagen.

Am Freitag, den 10.8. von 17h bis 19h eröffnet der Berliner Künstler Philip Grözinger seine erste Einzelausstellung in Dänemark. Die Galerie Mikael Andersen wird Schauplatz für Grözingers malerische Phantasien.

Scott und Admunsen

Philip Grözinger, Scott und Admundsen, 2012, Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 80 cm Copyright © Galerie Mikael Andersen

In fremdartig erscheinenden Landschaften finden sich Grözingers Figuren oft in der Nähe von Seen oder Flusslandschaften. Wie Trugbilder erscheinen die Wasserflächen am Horizont und erinnern an symbolistische Landschaften des späten 19. Jahrhunderts. Die Szenen in den Bildern erscheinen phantastisch und könnten auch Handlungsort von Geschichten aus fernen Welten zukünftigen Universen sein. All dies erweckt Neugier nach dem Unbekannten, das sich unter der „Oberfläche“ der Bildthemen befindet. Oder aber es schürt die seltsame Angst, die einen unwillkürlich befällt, wenn man an das unbestimmt nicht fassbar Gefährliche denkt, das sich unterhalb dieser dunklen Fläche befinden könnte.

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Verena Delius, CEO von goodbeans über die Fidschi-Inseln, Kinder und Erfolg.

Verena Delius hat mit 20 eine Sushi-Bar eröffnet, ist heute Geschäftsführerin der goodbeans GmbH, die familien- und kindgerechte Apps entwirft, hat einen Blog, lebt in Berlin und plant ein Sabbatical mit ihren beiden Söhnen. Mit OONA spricht sie über Fußball und das Geheimnis ihres Erfolgs.

Verena, dein erstes Unternehmen, Bielefelds erste Sushi-Bar, hast du zusammen mit deiner Schwester gegründet als du 20 warst. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee kam aus der einfachen Überlegung, dass wir in großen deutschen Städten und im Ausland die Beliebtheit von Sushi-Restaurants gesehen hatten und wir der Meinung waren, dass eine Stadt wie Bielefeld mit über 300.000 Einwohnern doch auch ein paar Sushi-Fans haben müsste, die in stylisher Atmosphäre exzellentes und frisches Sushi essen möchten. Und so haben wir diese Idee in die Tat umgesetzt. Wir mussten allerdings die Karte bald um „Sushi für Ostwestfalen“ erweitern, da einige dann doch eher Ei, Gurke und Rettich als rohem Fisch vertrauten.

Verena Delius

Heute bist du Geschäftsführerin von goodbeans, bringst gerade dein Unternehmen weiter nach vorne und bist alleinerziehende Mutter von zwei Jungs. Das ist gewiss eine tägliche Herausforderung, oder?

Ja, das ist jeden Tag eine große Herausforderung – aber eine die großen Spaß macht und mir mehr Energie gibt als sie kostet. Am Anfang habe ich gedacht, es sei unmöglich alles unter einen Hut zu bekommen, aber man wächst mit seinen Aufgaben. Mit der Zeit wird man gelassener und macht das Beste aus jedem Tag. Auch aus den Tagen, die nicht so leicht sind oder an denen man traurig oder frustriert ist. Continue Reading →

Was sich hinter der Tür verbirgt: viele schöne Details für euer Lieblingsaccessoire.

Nachdem wir endlich in unser schönes Büro eingezogen sind, dürft Ihr schon mal einen ersten Blick durch das Schlüsselloch von Project OONA erhaschen. Wir experimentieren gerade mit vielen Farben, Formen und Materialien. Jeden Tag entdecken wir ein neues Detail, das eure Project OONA Tasche einzigartig machen wird. Wir freuen uns schon, euch schon bald mehr zeigen zu können.  Foto-90

Olympische Stil-Disziplin!

Die Olympischen Spiele werden 2012 in England ausgetragen und alle Welt blickt auf die sportlichen Leistungen der Athleten, die von Top Stars aus der Fashion World eingekleidet werden. Das US Team trägt Ralph Lauren, der den American Way of Life stets stilsicher umsetzt. Die Italiener haben Giorgio Armani beauftragt ihnen das sportliche Outfit auf den Leib zu schneidern und dieser überrascht mit einem cleanen Look in dunkelblau und weiß, statt der nationalen Farbtrikolore. Die Engländer punkten ganz klar mit Stella McCartney, die schon viel Erfahrung in funktionaler Sportlerkleidung durch ihre Kollaboration mit Adidas mitbringt.

Damit ihr mindestens genauso gut gekleidet am Tribünenrand die Spiele verfolgen könnt, haben wir uns Gedanken gemacht, wie man Patriotismus, Punk Rock, Union Jack und Monarchie fabelhaft kombinieren kann. Wir setzen auf die Farben rot-weiß-blau mit passenden Accessoires in den Medaillenfarben Gold, Silber und Bronze!

Accessoires, die zugleich royalen Chic und derben Punkrock vereinen, gesehen bei H&M. Continue Reading →

Spotted: Meister der subtilen Provokation

Steven Klein_CWC

Voller Vorfreude mache ich mich heute in die CWC Gallery nach Berlin –Mitte auf, in der aktuell ein Querschnitt aus dem Werk des Starfotografen Steven Klein gezeigt wird. Klein gilt als Enfant Terrible der Modefotografie. Seine Arbeiten sind provokant, verrucht und irritierend zugleich. Er spielt mit Rollenklischees, Images und Schönheitsidealen und verwischt dabei die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Continue Reading →

Katrin Vernau ist Kanzlerin der Uni in Hamburg, engagiert sich im Kuratorium von Common Purpose für die Stärkung der Zivilgesellschaft und spricht mit uns über Generation CEO und eingemottete Öko-Lammwollpullover.

Katrin, mit 29 Jahren wurdest du 2002 zur jüngsten Kanzlerin an einer deutschen Universität gewählt. Als du damals zu den Terminen mit deinem alten VW vorgefahren bist, dachten alle du wärst eine Studentin. Wie bist du zu dem Job gekommen?

In St. Gallen und an der Columbia Business School in New York habe ich BWL studiert und Roland Berger Strategy Consultants bot mir den beruflichen Einstieg. Nach sechs Jahren in der Strategieberatung wollte ich mich vom Berater zum Manager weiterentwickeln. Das deutsche Wissenschaftssystem erschien mir angesichts der zahlreichen sich abzeichnenden Entwicklungen als ein dynamisches Umfeld mit entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten, wo ich zugleich meine bisherigen beruflichen Erfahrungen sehr gut einbringen könnte. Als die Universität Ulm eine neue Kanzlerin gesucht hat, habe ich mich beworben … und den Quereinstieg geschafft.

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Mittlerweile bist du Kanzlerin der Uni Hamburg und wirst bald zurück zu Roland Berger wechseln, um den Aufbau und die Leitung der Roland Berger School of Strategy and Economics zu übernehmen. Eine neue Herausforderung!

Ja! Doch wie in meiner bisherigen Karriere besteht die größte Herausforderung weiterhin darin, sich immer wieder auf Neues einzulassen: neue Themen, neue Menschen, neue Unternehmenskulturen, neue Orte… Da ich grundsätzlich ein sehr „neu-gieriger“ Mensch bin, habe ich diese Veränderungen immer als spannend empfunden und bin ihnen gerne begegnet. Continue Reading →

Interview mit Beatrice Dreyfus

Beatrice, welche Berufsträume hattest du als Kind?

Ich wäre gerne Basketballspielerin geworden, daraus ist ob meiner Größe dann nichts geworden. So verlief meine Karriere recht vielseitig in eine andere Richtung und mit einigen 90° Wendungen, wie die von einer Wirtschaftsprüferin zu einer Investmentbankerin.

Beatrice Dreyfus-Image

 

Was war dabei für dich die größte Herausforderung?

Das größte Risiko barg mit Sicherheit der Sprung in die Selbständigkeit.

Wer war in dieser Zeit dein Mentor?

Mein Vater, er war Vorbild, Ratgeber und Sparring Partner in einer Person für mich.

Welchen Rat würdest du immer wieder an ambitionierte junge Frauen weitergeben?

Nur was man gerne macht, macht man auch gut. Nur dann betrachtet man den vollen Einsatz und die Einschnitte in das Privatleben, die notwendig sind, nicht als Mühe sondern als positive Herausforderung.

Wie schaffst du es, deine anspruchsvolle Karriere mit deiner Zeit als Mutter von drei Kindern zu vereinbaren?

Das gelingt mir nur mit viel Hilfe, der Bereitschaft zum täglichen Ausnahmezustand, einigen Kompromissen und einer Portion Gelassenheit (zumindest manchmal).

Was sagst du zum Thema Work-Life-Balance? Ist das überhaupt möglich?

Nicht immer, aber immer öfter. Ich glaube, dass der Zug weiter in die richtige Richtung geht – nicht nur berufstätige Mütter, sondern alle suchen doch nach einem gesunden Verhältnis von Arbeit und Privatleben. Da tut sich was – für meine Töchter wird es hoffentlich einfacher, Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen. Ich sehe zum Beispiel heute mindestens so viele Väter wie Mütter, die ihre Kinder morgens zum Kindergarten oder in die Schule bringen.

Was macht dich glücklich?

Die Zeit, die ich mit meiner Familie und meinen Freunden verbringe.

Mit welcher Kunst umgibst du dich gerne?

Gegenwartskunst, mit einer Schwäche für Schweizer Künstler wie Albrecht Schnider, Mai-Thu Perret oder Remy Zaugg und natürlich mit Zeichnungen meiner drei Töchter.

Du lebst mit deinem Mann und deinen Töchtern in Frankfurt, wo du auch arbeitest. In welcher Weise inspiriert dich die Stadt?

An der Stadt mag ich, dass sie Großstadt und Kleinstadt zugleich ist mit einer internationalen ständig wechselnden Community. Das kulturelle Angebot ist immens. Trotz der Größe ist alles doch so nah. Frankfurt ist einfach unkompliziert.

Du sagst, dein Stil hat sich über die Jahre wenig verändert. Wie ist es mit deinen Ansprüchen an deine Handtasche? Was muss eine perfekte Handtasche für dich vereinen?

Sehr viel Platz für sehr viele überflüssige Sachen! Würde ich eine Handtasche entwerfen, so hätte sie viele Fächer und ein schönes „Innenleben“.

Interviewt von Vivian Kea